

INTER-KULTURELLER AUSTAUSCH Bist Du ausgebildeter oder angehender Lehrer? Ist die Christliche Wissenschaft wichtiger Bestandteil Deines Lebens? Bist Du der englischen Sprache mächtig? Wenn ja, bist Du herzlich eingeladen, bei uns für ein bis drei Monate Deinen Erfahrungshorizont zu erweitern. Bitte schreibt uns über Eure Beweggründe an: sunrise@gecor.co.ke. Wir schicken Euch dann das Bewerbungsformular und die Teilnahmebedingungen. Wir werden uns eingehend mit jeder Bewerbung auseinandersetzen. Beachtet bitte, daß es sich hier nicht um ein Ferienlager handelt! Die Mitarbeit an unseren Schulen erfordert Hingabe und Selbstdisziplin. Wir machen auch auf die Notwendigkeit aufmerksam, eine Reiseversicherung abzuschließen. Der Vorstand ist sehr dankbar für Eure Bereitschaft und Euer Interesse!
Einige Eindrücke unserer Helfer: Heiko aus Deutschland war insgesamt 3 Monate bei uns. Hier ist ein Auszug aus seinem Tagebuch: Ich bin vom 17. bis zum 19. Oktober an die Sunrise of Africa Schule in Waithaka gegangen um dort Weihnachtskarten zu machen. Diese Aufgabe hat sich in Waithaka ein bisschen schwieriger gestaltet als in Kitengela, da Waithaka eine um einiges ärmere Gegend ist, und somit die Kinder auch ärmer sind. Das hat sich zwar zum einen darin gezeigt dass sie teilweise das Moosgummi was ich aus Deutshcland mitgebracht habe gegessen haben. Zum andren aber ist es folglich für die Kinder auch etwas sehr Besonderes, einen Musungu (Weissen) zu sehen, so dass nach ca. 5 Minuten an die 40 Kinder von Baby class bis zur zweiten Klasse um mich rum standen, um von mir hochgehoben zu werden oder zumindest mir die Hand zu geben, was ein wirklich überweltigender Eindruck war =). Im allgemeinen sieht die Schule in Waithaka auch weniger entwickelt aus, da die Klassenräume nur Wellblechhütten sind und ausserdem durch den beschränkten Platz auch noch manchmal ein strenger Geruch von den Toiletten in manche der Klassenzimmer zieht. ![]() Maya Smith, eine Praktikantin, schreibt: Meine Zeit in Nairobi war eine sehr kostbare Erfahrung. Ich kam als Gast nach Nairobi, um die Sunrise-of-Africa-Schule im täglichen Betrieb zu erleben; gegangen bin ich als Teil der Familie, weil Thomas und Janet Mugera keine Mühe scheuten, mir für die Zeit ein Gefühl von Zuhause zu geben. Während meines Aufenthaltes habe ich viel über Sunrise im Besonderen, aber auch über Bildung in Kenia im Allgemeinen gelernt. In diesem Land wird auf Bildung sehr viel Wert gelegt, da viele dies als die einzige Möglichkeit sozialer und wirtschaftlicher Mobilität im Land selbst und in der Welt sehen. Jedoch Mangel an Mitteln sowie die Menge an Schülern machen es der öffentlichen Hand unmöglich, dieser Nachfrage gerecht zu werden, und so haben es sich private Initiativen zur Aufgabe gemacht, einen Teil dieser Last zu übernehmen. Sunrise of Africa hat sich dieser Aufgabe verpflichtet. Ich war hauptsächlich auf dem Schulgelände von Waithaka im Einsatz und hospitierte in allen Klassen, von Vorschule bis zum 5. Schuljahr, einschließlich des Kunstunterrichtes, den ich mit den älteren Schülern selbst abhalten durfte. Was ich beobachtet habe, ist sehr beeindruckend. Die Bescheidenheit, mit der die Lehrer mir ihre Klassenräume präsentierten - immer von der Frage beherrscht, was ich wohl davon halten würde - berührte mich sehr. Die Schüler sitzen auf engstem Raum zusammen, und manchmal hat man den Eindruck, mehr über- als nebeneinander. (Die Schule ist in kürzester Zeit schnell auf über 150 Kinder angewachsen, wobei der älteste Jahrgang mit jedem Jahr eine höhere Klasse eröffnet. Es ist eine echte Leistung, mit den Erfordernissen Schritt zu halten.) Die Kinder teilen alle Schulutensilien miteinander und brauchen sie bis zur Unkenntlichkeit auf. Und doch kann ich selber bezeugen, daß die räumlichen Verhältnisse insgesamt kaum ins Gewicht fallen. Was hier zählt, ist die Qualität der Bildung, und der Unterricht ist wirklich vom Feinsten! Die Schüler arbeiten sehr fleißig, besuchen das ganze Jahr über die Schule, und viele kommen sogar samstags zu den Förderstunden. Sunrise of Africa fördert die ganzheitliche Entwicklung des Kindes, und man kann dieses Konzept an den Früchten deutlich erkennen. Die Schüler kommen aus allen sozialen Schichten, einschließlich Waisen und Flüchtlingskindern aus Nachbarländern. Ungeachtet ihrer sozialen Herkunft erhalten sie eine glänzende Ausbildung, und ihnen werden wichtige moralische Werte vermittlet. Wenn sie auch vielleicht bar materiellen Reichtums sind, so nutzen sie das, was ihnen zur Verfügung steht, aufs äußerste und haben einen Reichtum ganz anderer Art: die Fähigkeit, zu lernen und zu wachsen. Ihre inneren Qualitäten überstrahlen äußerlichen Wohlstand, und ihr Land wird einst stolz auf sie sein. N.B.: Dem von Maya erwähnten Platzmangel wurde seitdem abgeholfen. Als Antwort auf unsere Gebete wurden auf dem Gelände 3 weitere Räume frei, die nun als zusätzliche Klassenräume dienen. Mehr dazu unter "Aktuelles"!
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